Hier zeigen wir Ihnen einen Teil unserer Tierschutzarbeit und möchten Ihnen ein paar unserer Streuner vorstellen, ihnen ein Gesicht geben und zeigen wie wichtig diese Arbeit ist.
Täglich versorgen wir an verschiedenen Stellen Streunerkolonien. Bei jedem Wetter, egal ob Feier- oder Werktags. Oft wird man mit der Frage konfrontiert, warum man das macht und ob man sonst nichts zu tun hat. Doch, das haben wir. Wir sind alle berufstätig, haben Familie, eigene Tiere und und und.
Aber diese Katzen haben sonst niemanden. Niemandskatzen sozusagen. Oft auch noch unerwünscht...
Wir geben ihnen ein winziges Stück Lebensqualität und einen Namen. Denn sie sind nicht niemand! Sehen Sie selbst!
Über Unterstützung bei unserer Arbeit, Futter- oder Geldspenden, Wurmkuren, Flohschutzmittel etc. würden wir uns sehr freuen!

 
 
 

"Barney"

ist einer unserer Senioren und ein richtiger Charakterkopf. Man merkt ihm das harte Leben draußen deutlich an und er hat leider oft mit seinem chronischen Katzenschnupfen zu kämpfen. Aus diesem Grund bekommt er immer eine extra Portion an Zuwendung in Form von Aufbaufutter und Medikamenten an seinem Sonderfutterplatz zum ungestörten Fressen. Dies nimmt er begeistert an. So konnten wir in den letzten zwei Jahren seinen Zustand recht stabil halten und ihm sein Leben etwas erleichtern.

 

 "Carmen" und "Lotte"

 

 "Clarence"

hat einen charmanten Silberblick, der jedoch leider von der Verletzung eines seiner Augen kommt. Er ist sehr scheu und hält sich lieber im Hintergrund.

 

    

 

 

                    "Carmen" 

  unsere kleine Diva. Carmen tauchte vor

  Anfang 2013 an einer unserer Futterstellen auf. 

  Haut und Knochen war sie und ihr Kiefer stand schief.

  So konnte sie kaum Nahrung zu sich nehmen,

  geschweige denn für sich selbst sorgen. Sie erschien

  zunächst sehr unregelmäßig und hatte panische

  Angst vor uns. Kaum angucken durfte man sie. Auf

  dem Foto ist nun zu sehen, wie gut sie sich erholt hat

  und dass sie zu einer richtigen Schönheit geworden

  ist.

 

 

 

 

 "Miss Elli"

sie sitzt immer auf einer der Hütten und schaut erhaben auf ihre Untertanen (also uns) herab.

 

 

 

 

"Pfötchen"

ist schon sehr lange an unserer Futterstelle. Ihren

Namen erhielt sie durch die Angewohnheit, mit dem

Pfötchen zu fressen. Sie ist bereits seit einigen Jahren

kastriert und dementsprechend in einem guten

Zustand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Amy"

mit den wunderschönen Kajalaugen.

 

 

"Tinkerbell"

unsere schüchterne Schönheit. Sie tauchte auch im Sommer 2013 an einer Futterstelle auf. Extrem scheu und völlig abgemagert. Es hat ganz schön lange gedauert, aber eines Tages ging sie endlich in die Falle und konnte der Tierärztin vorgestellt und kastriert werden. Inzwischen geht es ihr gut und sie ist auch sehr beliebt bei den anderen Katzen der Futterstelle.

 

"Trick" stellvertretend für Ihre zwei gleichaussehenden Geschwister "Tick" und "Track"

Sie tauchte an der Futterstelle mit 2 Geschwistern auf als sie ca. 1/2 Jahr alt war. Schnell wurden die 3 eingefangen und kastriert, um ihnen ein elendes Leben zu ersparen.

 

"Sandmann"

ist nun auch schon ein paar Jahre bei uns. Ein souveräner und menschenfreundlicher Kater, der bei den Mädels und auch bei uns sehr beliebt ist.

 

 Die Tigerbande

 

"Beth" - hier im Hintergrund.

Eine der weniger Zierlichen.

  

Und "Ditto" - das Gegenstück zu Beth und wie man sieht, auch ihr schmeckt es immer.

 

"Havanna" - extrem scheu und somit kein gutes Fotomodel

 

 

 

 

 

 

   "Micky"

     ein weiterer Tiger unserer Bande

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Basti"

ist der Kumpel von Korriander und ein richtiger Schatz. Kommt man zur Fütterung, freut er sich so, dass er alles abschmust, was ihm in die Quere kommt. Egal ob es die anderen Katzen, Büsche, Bäume oder unsere Beine sind! Leider ist Basti 2016 an einem bösartigen Tumor erkrankt, der aber gut entfernt werden konnte. Wir hoffen, dass er uns noch viele Jahre begleiten wird.

 

 

 

und sein Kumpel   "Korriander"

Er ist ein imposanter Kater, den wir seit Sommer 2013 kennen.

Es hat einige Zeit gedauert, bis wir ihn endlich der Tierärztin vorstellen konnten und er war in der Falle ganz schön ungehalten. Inzwischen hat er uns ganz offensichtlich verziehen und ist ein treuer Besucher an der Futterstelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Casanova"

Er besuchte uns erstmals 2015. Jetzt ist er, genau wie die anderen, kastriert und es geht ihm gut. Ein wenig garstig ist der Gute und hält immer den Kopf etwas schief.

 

 

 

 

 

"Atrejou"

Unsere "Grinsekatze", nicht sehr fotogen und hält sich auch lieber im Hintergrund. Meißt trifft man sie während der Fütterung nicht an, sie bedient sich lieber, wenn der Trubel vorbei ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

"Pepe"

Er ist im Frühjahr 2017 aufgetaucht und mischt alle anderen ganz schön auf. Zur Zeit versuchen wir ihn zu fangen, da eine Kastration dringend notwendig ist.

 

 

Die folgenden Streunerkatzen sind leider nicht mehr unter den Besuchern unserer Futterstellen. Einige mußten über die Regenbogenbrücke gehen, andere sind aus nicht bekannten Gründen nicht mehr aufgetaucht. Damit sie nicht in Vergessenheit geraten, weil sie uns doch alle ans Herz gewachsen sind, möchten wir sie Ihnen an dieser Stelle auch vorstellen:

 

"Pippa "

Pippa, unsere Piepsmaus, ist im September 2014 über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie konnte immer sehr energisch klingen, wenn die Futternäpfe wieder nicht schnell genug gefüllt wurden.

Wir sind sehr traurig, dass wir nicht mehr für sie tun konnten, als ihr diesen letzten Gang zu erleichtern und sie erlösen zu lassen! Nun hat sie keine Schmerzen mehr.

Wir behalten dich im Herzen, kleine Pippa!

 

"Püppi"

unsere Püppi war eine ganz liebe. Sie kam mit allen Katzen klar und ließ sich auch von uns mal gerne streicheln. Leider hatte sie einen starken Unterbiss. So hätte sie sich nie selbstständig ernähren können und war dankbar, dass wir ihr täglich den Napf gefüllt haben.

Auch du wirst uns immer in Erinnerung bleiben!

 

 "Tussi"

winzig, wuselig und war immer ein bisschen pikiert, wenn man ihr zu nahe kam. Leider mußte auch sie über die Regenbrücke gehen. Wir hoffen, dass sie dort mit allen anderen Streunerkatzen glücklich ist.

Alles Liebe, kleine Tussi!

 

 "Smacks"

Er sah leider zum Schluß gar nicht mehr gut aus und sollte unserer Tierärztin vorgestellt werden. Nach langen Fangversuchen ist er irgendwann nicht mehr an der Futterstelle erschienen.

 

"Tiffi"

auch unsere Tiffi ist nach ein paar Jahren nicht mehr aufgetaucht. Als wir sie damals kastrieren lassen haben war sie noch ganz jung und ist immer scheu geblieben. Zuerst durften immer alle anderen Katzen fressen und sie begnügte sich mit den Resten.

Hoffen wir für sie und auch Smacks, dass es ihnen gut geht, wo auch immer sie jetzt sind.

 

 "Lotte" - kleine Luchsin mit Pinselöhrchen

 Sie war eine unserer "dienstältesten" Streunerkatzen. Leider mußte Lotte schon das eine oder andere Mal unserer Tierärztin vorgestellt werden, da sie immer wieder Hautprobleme an ihren Pfötchen hatte.

Zum Schluss ging es ihr sehr schlecht, da ihre Nieren aufgegeben haben und sie in einem schrecklichen Zustand war. Im August 2017 ist Lotte von uns gegangen.

Wir vermissen dich sehr, kleine Luchsin!

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Warum die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht helfen kann - ein kleiner Bericht

In Deutschland leben weit mehr als 2 Millionen Streunerkatzen. Und es werden täglich mehr. Nachts sieht man sie oft in Gewerbegebieten - immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Sie sind geschwächt von Krankheiten und Hunger und schlagen sich mehr schlecht als recht durch, oft sterben sie langsam und qualvoll. 

Ihren Ursprung verdanken Streunerkatzen vor allem unkastrierten Hauskatzen mit Freigang und auch ausgesetzten und zurückgelassenen Katzen. Leider lassen immer noch zu wenig Menschen ihre Katze kastrieren und so zeugen diese Katzen immer weiter Nachwuchs mit Streunern.

Katzen sind bereits mit vier bis fünf Monaten geschlechtsreif. Eine Katze kann pro Jahr zwei Würfe mit mindestens drei Kätzchen großziehen, die wiederum nach einem halben Jahr selbst für Nachwuchs sorgen. Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur vier Jahren in die Tausende!

 

Die einzig sinnvolle und tiergerechte Methode, um dem entgegen zu steuern und das Elend der Streuner zu verringern, ist deshalb die Kastration!

Seit dem 01.01.2017 gibt es auch im EN-Kreis ein Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigänger, folgend dem Beispiel der Stadt Paderborn, die als erste Kommune im Jahr 2008 eine Kastrations- und Kennzeichungspflicht in die ordnungsbehördliche Verordnung aufgenommen hat. Mittlerweile haben auch andere Städte wie Iserlohn, Recklinghausen und Schwerte ihre Kommunalverordnung ergänzt. In NRW sind es zur Zeit ca 85Städte/Gemeinden.

Auch in Wetter gibt es ein massives Streunerproblem. Wir haben daher Futterstellen eingerichtet, an denen täglich gefüttert wird, um die Streuner anzulocken und an einem Ort zu konzentrieren:

 

 

 

 

 Ist es uns gelungen, die Katzen an den Futterstellen zu etablieren, werden sie nach einiger Zeit mit Lebendfallen, Kescher oder Fangnetz eingefangen: 

 

 

  

  

 

Die Katzen werden dann tierärztlich versorgt, kastriert und gekennzeichnet. Anschließend werden sie in ihrer gewohnten Umgebung wieder in die Freiheit entlassen. Es ist leider selten, dass eine Streunerkatze sich so zutraulich zeigt, dass sie in ein Zuhause vermittelt werden kann.

Viele dieser Katzen sind in einem erbärmlichen Zustand und wir können ihnen leider oft nur einen letzten Dienst erweisen und sie tierschutzgerecht euthanasieren lassen :-( Der Großteil der Katzen blüht allerdings nach der Kastration regelrecht auf; sie legen an Gewicht zu, überwinden Katzenschnupfen und können allgemein den widrigen Verhältnissen im Winter besser trotzen. Dies kann man sehr schön an den Katzen sehen, die bereits kastriert wurden und auch schon länger von uns betreut werden:

  

 

 

 

Eine Streunergruppe zu betreuen, kranke und unkastrierte Katzen einzufangen und medizinisch versorgen zu lassen, macht unglaublich viel Freude, weil dies Tierschutz an vorderster Front ist, dessen Erfolge man kontinuierlich wachsen sehen kann. Andererseits ist diese Arbeit nicht nur sehr zeitintensiv, sondern sie verursacht auch enorme Kosten. Hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen! Sie können uns auf vielerlei Weise helfen: Ob Sie aktiv mithelfen, eine Patenschaft für einen Streuner, oder sogar für eine Streunergruppe, oder eine Kastrationspatenschaft übernehmen möchten, oder auch einen kleinen oder größeren Betrag spenden wollen … für jede noch so kleine Unterstützung wären die Streuner und wir Ihnen unendlich dankbar!

 Geben Sie Ihre Stimme für eine Katzenschutzverordnung

zum Patenschaftsantrag 

 

 

 

 

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Tierschutzverein Herdecke/Wetter - Menschen helfen Tieren e.V. - Postfach 1155 - 58301 Herdecke  |  info@tierschutzverein-herdecke-wetter.de - 0163 200 61 92